Montag, 6. Juli 2015

Warum nicht mal von vorne anfangen?

Mein rollenspielerischer Start ist eng mit den Boxen von Schmidt Spiele verknüpft, die seinerzeit bei Karstadt und anderen, der breiten Masse zugänglichen Händlern im Regal stand. Nun gibt es eine neue Rollenspiel-Box und ich finde, die gehört in den Spiele-Großhandel!


Sonntag, 21. Juni 2015

[SaWo] Universelle Ausrüstung

Ich arbeite mich durch das Savage Worlds Grundregelwerk und überlege hier und da, wie ich bekannte und von mir geliebte Rollenspiele oder Hintergründe in die SaWo* Welt übertragen kann. Ich arbeite noch immer einen Abenteuer mit einer eigenen Hintergrundwelt, was mich aber dieser Tage mal wieder fasziniert, ist die Ankündigung, dass eine der schönsten RSP-Hintergründe für SaWo realisiert werden soll.

Samstag, 20. Juni 2015

Drop Table

Zufallstabellen sind natürlich immer mal ganz nützlich und an sich nichts neues. Neu für mich war die Variante, die eine weitere Dimension zu Hilfe nimmt.

Montag, 1. Juni 2015

In der Tabuzone

Die Teilzeithelden wurden eingeladen, an einem Online-Symposium über Tabuthemen im Rollenspiel teilzunehmen und als einer drei Redakteuere aus dem Bereich "Visuell-Akustische-Medien" nahm ich daran teil.

Montag, 25. Mai 2015

Digitale Zeiten

Ich bin ein Spielkind - durch und durch. Das bedeutet bei mir nicht nur Rollenspiele, sondern auch technischen Schnickschnack. Und nicht selten verliere ich mich auch ein wenig darin und übersehe, von technischen Möglichkeiten geblendet, die Frage nach Sinn und Unsinn.

Zwischendurch

Eigentlich habe ich heute Abend ja meine Kampagne, aber die musste ich leider absagen. Die Portion kreativen Spaß musste ich mir dann bei meiner Familie holen. Es gab kein Rollenspiel, aber aufgebohrtes - fantasievolles - Brettspiel.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Schicksalskinder

Ich habe mir letzte Woche das Rollenspielbuch... äh...heft Turbo-Fate zugelegt. Dabei handelt es sich um den kleinen Bruder von Fate Core. Core und Turbo sind universelle Rollenspielsysteme, kommen also ohne Hintergrund aus, sondern bieten ein für jeden beliebigen Hintergrund nutzbares Regelsystem. Und ich habe zweierlei mit Turbo-Fate vor.

Sonntag, 17. Mai 2015

Darf es ein bisschen weniger sein?

Morgen ist Montag und das ist mein Spieleabend. Früher gab es davon mal mehrere pro Woche, im Moment freue ich mich, dass es meistens einen gibt. Eigentlich bespielen wir eine Arcane Codex Kampagne, die gerade ins dritte Jahr geht, aber ich bekam das Spielerhandbuch von Earthdawn 4 in die Finger, las es und wollte es ausprobieren.

Samstag, 16. Mai 2015

Auf dem Weg in wilde Welten

Ich bespiele eine Reihe von alten Welten, zur Zeit Arcane Codex, Earthdawn und ab und an CONTACT. Und ich bin immer neugierig auf andere. In den letzten zwei Tagen habe ich gleich zwei Grundregelwerke für Abenteuer in schicksalsbeladenen und wilden Welten erhalten.

WZH!?

Ich gehöre der Fraktion an, die sich zwar anfangs schwer damit taten, dass aus Bartertown irgendwann Märtkeburg wurde. Ich habe aber inzwischen nicht nur meinen Frieden mit der deutschen Namensgebung geschlossen, sondern empfinde sie sogar als überaus reizvoll.

Ich mag deutsche Namen und deutsche Wörter und wehre mich oft gegen den Gebrauch englischer Wörter, wenn es nicht unbedingt sein muss. Das soll bitte nicht mit einer politischen Einstellung verwechselt werden - ich halte es da wie der großartige Volker Pispers und bemühe mich in erster Linie darum Mensch zu sein. Es ist einfach die Sprache, mit der ich groß geworden bin und die ich am besten beherrsche.

Deswegen soll es eben für mich und für Euch heute "Was zur Hölle...!?" heißen, wenn ihr auf ein leicht verändertes Erscheinungsbild trefft und ich Euch mitteile, dass ich mich mit meinen Beiträgen nicht mehr alleine auf Shadowrun konzentrieren will. Ich spiele im Moment nämlich gar kein Shadowrun.

Mehr dazu gibt es später an dieser Stelle.

Samstag, 28. Februar 2015

[Liebster Award] Preis ohne Preisschild

Es ist schon ein wenig komisch. Eben noch sinniere ich über meine Frühjahrsmüdigkeit und dann kommt es Schlag auf Schlag. Das hat im Großen und Ganzen damit zu tun, dass kürzlich mal wieder Shadowrun leiten durfte, in einer gar nicht mal so kleinen (erwachsenen) Familienrunde. Frau, Schwager, Nichten und Anhängsel.

Es hat - zumindest heute - auch damit zu tun, was ich im Blog vom Würfelheld entdeckte. Der wurde nämlich zu einer Art Blog-Karneval/Kettenbrief eingeladen, kam der Einladung nach und lud weitere Blogger ein. Unter anderem Sprawldogs.


Ein Taxi namens Weisheit


Ein Taxi in Seattle zu ergattern ist in der Regel leicht. Mit dem Kommlink aktiviert man einen Ruf bei einem der vielfachen Dienstleister und bekommt in der Regel innerhalb von wenigen Sekunden eine Rückmeldung: Der Wagen ist gebucht und gleich da. In ländlichen Gegenden oder auch in den Barrens sieht es etwas anders aus. Bestenfalls sind die Gebühren und Wartezeiten höher, schlimmstenfalls kommt keiner.

Chandra ist eine kostengünstige Alternative dazu.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Das Amulett der untergehenden Sonne

Ein erwachter Charakter wird bei Shadowrun vermutlich als erstes seine Taliskrämer-Connection aufsuchen, wenn dieser auf der Suche nach einem Fokus ist. Es folgen Verhandlungen, vermutlich die Übergabe einer größeren Summe von Nuyen und dann kommt der Punkt, wo der Erwachte sich zurückzieht und den Fokus an sich bindet. Fertig.

Dienstag, 17. Februar 2015

Traumfänger

Der von Greifenklaue und Würfelheld organisierte Spielmaterialwettbewerb 4. WOPC ist nun schon ein paar Tage rum, die Jury hat ihre Entscheidungen gefällt und ich kann der Welt im Allgemeinen oder Euch im Speziellen zeigen, was ich dazu eingereicht habe.

Es waren drei Beiträge und ich werde diese natürlich jeweils in einem eigenen Beitrag vorstellen.

Montag, 16. Februar 2015

Multisensorische Inspiration

Es gibt eine ganze Reihe von medialen Vorlagen für mein Shadowrun. Am bestimmensten sind aber für mich Filme. Sie bieten Bilder und Töne und - wenn sie gut gemacht sind - eine passende Stimmung.

Die im folgenden aufgeführten zehn Filme, die ich als stimmungsvollen Einfluss für mein Shadowrun sehe folgen keiner bestimmenden Reihenfolge, auch wenn ich natürlich meinen Lieblingsfilm darunter habe.

Sonntag, 15. Februar 2015

Frühjahrsmüdigkeit

Ich hänge mal wieder durch. Nicht mit Rollenspiel ganz allgemein, eher mit Shadowrun im Speziellen. Ich war aber im Dezember so überaus fleißig für die Sechste Welt im Einsatz, da habe ich mir das vielleicht auch ein wenig verdient.

Für den 4. WOPC hatte ich bis Anfang Januar drei Beiträge eingereicht. Einer davon findet sich immerhin auf der erweiterten Gewinnerliste (Ein Taxi namens Weisheit). Diese drei Beiträge will ich in der nächsten Zeit natürlich auch hier vorstellen.

Dann komme ich vielleicht auch mal wieder dazu, 2050 weiter zu lesen und ein wenig darüber zu schreiben. Ich habe vor allem mit dem letzten Drittel und der Matrix noch spannende Themen vor mir.

Dann wollte ich ja immer mal noch weiter auf die Durchschussregeln von SR4 und SR5 und die aufgetretenen Unstimmigkeiten eingehen.

Und dann wartet noch der eine oder andere Kommentar auf eine Erwiderung, die es auch geben wird.

Außerdem wollte ich etwas zu dem aktuellen Karneval von RSP-Blogs schreiben (10 Dinge). Habe ich tatsächlich längst. Im Gegensatz zu so manch guten Beitrag dazu wirkt mein Ansatz allerdings derart banal... Vielleicht werde ich den Versuch eingeschüchtert aufgeben, vielleicht etwas aufwändigeren Angehen oder ich veröffentliche es trotzdem so, wie ursprünglich gedacht.

Ich habe ein Buch mit cyberpunkigen Kurzgeschichten geschenkt bekommen und da arbeite ich mich gerade durch. Dafür lässt sich sicher auch etwas für Shadowrun verwenden. Dazu soll dann auch noch etwas geschrieben werden.

Zu guter letzt habe ich Run&Gun schon seit geraumer Zeit hier rumliegen und mir vorgenommen, mir endlich das deutsche Pendant Kreuzfeuer zuzulegen, um es zu lesen und zu beidem etwas zu schreiben. Allerdings dann vermutlich auf teilzeithelden.de (wo ich regelmäßig mein Unwesen treibe, die Tage mit einem Beitrag zum Versuch Rollenspiel mit den eigenen Kindern anzugehen). Das es aber auch immer so lange dauert, bis Pegasus seine SR5-Druckwerke auch als PDF veröffentlicht...! Oder doch als Buch...?

Das Internet ist für den begierigen Spieler und Leser dankenswerter Weise voll mit Inspiration und Inhalten zu unserem Lieblingsrollenspiel, so dass man mich vermutlich nicht wirklich vermisst (hat).

Nur vergesst mich blos nicht.

Bis später.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Back to the future - Teil 2

Ich hatte es lange auf dem Radar und nun endlich zugegriffen - 2050. Wer es nicht kennt: Es ist ein Quellenbuch für Shadowrun 5 (gibt es auf englisch auch für Shadowrun 4), bei dem die Uhr auf den Anfang von Shadowrun zurück gedreht wird. Zur ersten Edition, die 1989 mit dem Jahr 2050 startete, waren nicht nur die Regeln anderes.

Shadowrun kann einseitig sein

Wer gerne schreibt aber es noch nicht getan hat, sollte das auf jeden Fall noch tun: Einen Beitrag für den 4. Winter-OPC einreichen. Ich habe gerade - wenige Augenblicke vor Auslaufen des Tages - einen Einseiter abgeschickt. Ich würde gerne sagen meinen ersten, aber ich habe keine Ahnung, ob es überhaupt noch mehr werden.

Natürlich geht es um Shadowrun, soviel sei schon mal vorweg gesagt. Mehr gibt es an dieser Stelle dazu aber nicht, da keiner der Beiträge für den Wettbewerb vorher veröffentlicht werden soll. Irgendwann nach dem 4. Januar des kommenden Jahres - dem Annahmeschluss - werde ich meine Idee zum WOPC dann hier veröffentlichen.



Freitag, 5. Dezember 2014

Back to the future

Ich hatte es lange auf dem Radar und nun endlich zugegriffen - 2050. Wer es nicht kennt: Es ist ein Quellenbuch für Shadowrun 5 (gibt es auf englisch auch für Shadowrun 4), bei dem die Uhr auf den Anfang von Shadowrun zurück gedreht wird. Zur ersten Edition, die 1989 mit dem Jahr 2050 startete, waren nicht nur die Regeln anderes.

Ich erinnere mich noch recht gut daran, wie unsere Gruppe damals gemeinsam ein Rollenspielgeschäft betrat. Es war bis zu dem Zeitpunkt das einzige, was ich kannte. Und es war spannend und fremdartig! Wir hatten bisher nur eben jenes bekannte deutsche Rollenspiel gespielt, deren Regelwerke und Boxen (von Schmidt Spiele) man zu der Zeit in jedem Spielwarengeschäft oder in entsprechenden Abteilungen bei Karstadt oder so kaufen konnte. Und nun wollten wir mal etwas Neues ausprobieren. Der Verkäufer gab uns ein Buch und wir verzogen uns damit in den Keller des Ladens (wer erinnert sich noch an den Keller von "Masters of Light" in HH-Wandsbek? Der war der Hammer!). Es war natürlich Shadowrun. Das blaue und im Vergleich zu seinen Nachfolgern dünne Grundregelwerk der ersten Edition. Wir blätterten darin und mir hat sich an dem Tag vor allem ein Bild in den Kopf gebrannt - das des elfischen Deckers. Für mich ist er immer noch die Ikone schlechthin für Shadowrun. Ein schlanker Elf mit wilden weißen Haaren und kahlrasierten Seiten aus denen Kabel liefen. Dazu den tastaturgroßen Computer an einem Tragegurt, wie man ihn von Gitarren kennt. Langer Mantel mit ziemlich abgefahrenen Muster... und eine Reihe von Werten daneben. Da stand zum Beispiel auch "Yamaha Rapier". Ich hatte keine Ahnung, was das war, aber es klangt obercool.

Und doch entschieden wir uns dafür, das Buch nicht zu kaufen und verließen den Laden. Etwa gegen Weihnachten (ich glaube 1990) hatten wir dann aber doch Shadowrun angepeilt und ich erinnere mich noch, wie ich den Vater eines Freundes und Mitspielers am Heiligabend in dem Jahr in dem Laden traf, der gerade Geschenke für Sohnemann einkaufte (und das Spiel fortan "Schweinerenn" nannte - "Na, spielt Ihr wieder Schweinerenn? Oder das blaue Auge?").

Ich hole mit diesen Erinnerungen ein wenig weit aus, das hat aber auch einen Grund. Wenn ich mir also heute, mehr als 20 Jahre später ein Shadowrun Buch namens 2050 kaufe, dann hat das auch ein wenig mit meinen Erinnerungen an damals zu tun. Die Exotik, die Aufregung, das Neue. Diese Erwartungen sind natürlich etwas überzogen, aber vielleicht...

Ich habe bisher nur wenig in 2050 blättern und werde frühestens Sonntag mehr lesen können. Morgen muss ich erstmal flott etwas zum WOPC schreiben. Aber ich will dennoch kurz von meinen ersten Eindrücken berichten. Ich nahm beim schnellen durchblättern vor allem zwei Dinge wahr:
  1. Der feste und hochwertige Einband ist vorne wie hinten auf der Innenseite mit einem stimmungsvollen Bild bedruckt. Anzugträger, der vorderste deutlich ein Ork, mit Wummen, auf der Jagd nach...? Daneben prangt groß und deutlich das Logo der Evo Corporation. EVO?! GEHTS NOCH???
  2. Es hat im Inneren ein durchgängiges optisches Schema, das sich an die aktuellen SR5-Publikationen anlehnt, schick und doch eigen ist. Es gibt dazu auch eine Reihe schöner Bilder, einige tatsächlich aus früheren Büchern. Aber... WO IST JEFF LAUBENSTEIN??? WTF ?!
Vorne wird tatsächlich sein Name bei den Illustratoren erwähnt, aber gefunden habe ich das Bild(chen?) von ihm noch nicht. Wenn Shadowrun 1 und vielleicht auch Shadowrun 2 eines waren, dann vor allem geprägt durch den Stil von Jeff Laubenstein und jedes Retro-Publikat, dass sein Namen auch nur halbwegs verdient, hat gefälligst vor allem diesen Stil zu transportieren.

Naja, wenigstens habe ich die Yamaha Rapier schon gefunden. Mal sehen, was das Buch sonst noch so hergibt.


Donnerstag, 6. November 2014

Ein glatter Durchschuss

Neulich gelang es einem meiner Charaktere vergleichsweise leicht, mit einem Faustschlag ein Loch in eine Wand zu hämmern, durch das unser Team dann in ein vermeintlich sicheres Objekt eindringen konnte. Unmittelbar nach der Szene hatte ich mir vorgenommen, mir die Barriereregeln von Shadowrun 5 näher unter die Lupe zu nehmen. Das will ich nun tun und in zwei getrennten Beiträgen dabei die entsprechenden Regeln mit denen von Shadowrun 4 vergleichen.

Montag, 3. November 2014

Fantasy in der Sechsten Welt

Ich habe im Rahmen des Karnevals der Rollenspielblogs zum Thema Orte und Locations einen zweiten Beitrag geschrieben (der erste findet sich hier), diesen diesmal aber über die Teilzeithelden veröffentlicht, für die ich regelmäßig schreibe.

Im Grunde geht es dabei um drei Beispiele für klassische Fantasy-Orte (den Marktplatz, die Trollbrücke und den Magierturm), die sich als moderne Variante in der Sechsten Welt wiederfinden.

Hier der volle Beitrag

Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es beizeiten mal tun.


Montag, 20. Oktober 2014

Schachmatt bei Shadowrun?

Wer englisch lesen kann, sollte sich den lesenswerten Artikel von John Wick mit dem Titel "Chess is not an RPG: The Illusion of Game Balance" durchlesen. Und sich anschließend fragen, ob das sie oder ihn und den individuellen Anspruch an Rollenspielen entspricht. Ich für meinen Teil komme auf eine ganz klare Antwort dazu: Jein.


Dienstag, 14. Oktober 2014

Hideout

Wer kennt das nicht? Die Runner müssen untertauchen oder jemanden vorübergehend in Sicherheit bringen. Entweder einer der Runner hat sowieso immer ein Ohr auf der Straße in Bezug auf ein sicheres Versteck oder aber man kontaktiert den Schieber der Runde, der mal eben schnell etwas klarmachen muss. So oder so: Es wird ein Unterschlupf gebraucht.

Sonntag, 21. September 2014

Affendämonen on the loose

Shadowrun kann man dieser Tage natürlich auch ohne Rollenspiel (oder Blog) zelebrieren. Zum Beispiel kann man Tsu dabei zusehen, wie er in den letzten Tagen Shadowrun Returns kennen lernt und dabei all die Elemente feiert, die Shadowrun so attraktiv machen und es eben auch in das PC-Spiel geschafft haben.

Alleine vom Zusehen kann ich das Spiel wieder neu entdecken und gleich mal mitfeiern. Wer sonst noch mitfeiern will, schaut einfach rein.

Samstag, 13. September 2014