Donnerstag, 28. November 2013

Kaltherzige Bastarde!

Die Hinweise verdichten sich: Shadowrun 5 liebt Underdogs!

Woran ich das festmache? Ich bin mit meiner Lektüre des neuen Regelwerkes (wenn ich meinen Fang mal stolz benennen darf: Nr. 301) jüngst im Kapitel Spielleiterhinweise angelangt und dort nicht nur über - im Vergleich zu bisherigen SR-Grundregelwerken - ungewöhlich direkten Anleitungen gestolpert, sondern auf Seite 377 über eine Tabelle, die die "bösen" Shadowrunner eiskalt bestraft und die "guten" Belohnt. Meine Underdogs, meine Helden!

Dienstag, 26. November 2013

Dystopia calling

Dystopie steht in enger Verbindung zum Cyberpunk-Genre und ist damit im Grunde ein wichtiger Bestandteil von meinem Shadowrun. Während ich mich mit meinen Underdogs darauf konzentriere, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen (sie müssen also etwas heldenhaftes haben), muss der Rest eben auch möglichst düster sein.

Samstag, 23. November 2013

Das unsichtbare Mitglied im Team

Das ist sicherlich in vielen Runden der Decker gewesen. Kein Wunder, die Regeln für die Matrix sind recht aufwändig, auch wenn sie von Edition zu Edition stetig verfeinert wurde (für SR5 kann ich das allerdings noch nicht beurteilen, habe sie noch nicht im Einsatz erlebt).

Ich will aber gar nicht über den Decker schreiben.

Donnerstag, 21. November 2013

Shadowrun Charakterblätter

Weil mir das einfache Original nicht gefällt und weil ich es sowieso zu jeder Edition gemacht habe...

Ein Partner, auf den Sie sich verlassen können

Im neuen Grundregelwerk wird auf Seite 383 der Streifenpolizist beschrieben - ob nun von Lone Star, Knight Errant oder Sternschutz. Ich hatte schon zur letzten Edition darüber nachgedacht, das der dort beschriebene Cop etwas unvollständig wirkt…

Mittwoch, 20. November 2013

Doch nur ein Teil der Maschine?

Es stellt sich die Frage, was Underdogs zu Underdogs macht. Oder zu Shadowrunnern.

Für mich waren Shadowrunner immer so etwas wie Troubleshooter. Sie müssen da hin, wo es brennt und wo sonst keiner hin gehen will oder kann und weder das Problem noch die Problemlösung sollen dabei in die Öffentlichkeit treten. Diskretion, Heimlichtuerei und "plausible deniability". Das bildet für mich im Grunde auch die Basis für den Begriff Shadowrun. Der Schatten für die verborgenen Aktivitäten und das Laufen, für das schnelle Eingreifen.

Sonntag, 17. November 2013

the underdogs sprawl travel guide

Underdogs reisen nur selten aus dem Sprawl heraus. Die Runs, die zu einer geheimen Konzernbasis auf einer Bohrinsel (oder unter dieser), der Antarktis oder einer abgelegenen Südseeinsel führen, sind im Grunde auch weniger etwas für die Underdogs. Deren Runs finden hauptsächlich in Seattle statt. Demnach findet reisen gar nicht richtig statt. Andererseits weist Seattle ein paar Besonderheiten auf, die das Unterwegs dennoch zu einer Reise machen könnten. Und Wildnis gibt es trotz allem genug in Seattle.

Donnerstag, 14. November 2013

Trost finden und spenden

Solace. Das Wort hatte in meinen Ohren immer einen tollen Klang. Ich bin vor vielen Jahren mal darauf gestoßen, als ich den Versuch unternahm, die Drachenlanze zu lesen. Der Versuch ist nach wenigen Kapiteln gescheitert, das Wort, der Name und der Ort blieben aber.

Dienstag, 12. November 2013

Glaube und Zuversicht? In den Barrens?

Was für mich eigentlich immer schon zum dystopischen Setting von Shadowrun gehörte (zugegeben, so dystopisch ist es eigentlich nicht), war der Slum-Basar. Ein Platz oder eine Gasse, gefüllt mir Verkaufsständen und Menschen, im Grunde wie auf einem echten Markt oder Suq und auch so, wie wir es gerne mal in Fantasy-Szenarien treffen. Hier gibt es Dinge, die man in den Geschäften der beleuchteten Innenstadt nicht findet wie auch Kunden, die aus gutem Grund gerade hier kaufen.

Das Jackhammer Castle

Underdogs leben - wie Shadowrunner auch - am Rande der Gesellschaft. Und Seattle bietet in der 6. Welt eine Menge "Rand". Am prominentesten ist vermutlich der Ork-Untergrund, aber eben auch die Barrens in Puyallup und Redmond haben viel Rand oder viele Nischen zu bieten, in denen sozusagen alternatives Leben gedeihen kann.

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Ein Herz für Außenseiter

Als ich seinerzeit mit Shadowrun anfing, haben mich vor allem Decker, Straßenschamanen, Ares Predators und Yamaha Rapiers fasziniert. Der Mix auch moderner Technik und Fantasyelementen und die Protagonisten, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, um ihre Ziele durchzusetzen. Geprägt durch die ersten Abenteuer (besonders Maria Mercurial) und die Geschichten (Kurzgeschichten aus Der Weg in die Schatten und die Geheimnisse der Macht Trilogie um Sam Verner) waren die Protagonisten meiner Shadowrun Geschichten immer die Underdogs, die anderen Underdogs für Geld halfen. Konzerne (Kons) waren immer irgendwie die Bösen. Selten Auftraggeber, meistens Gegner.

Und im Grunde ist mein Shadowrun bis heute so geblieben.

Mehr als alle anderen Editionen bisher propagiert Shadowrun in der neuen fünften Edition (SR5) den professionellen Verbrecher, der sich von Kon A anwerben lässt, um Kon B ans Bein zu pinkeln. Mein Blog, meine hier veröffentlichten Ideen, Personen, Orte und Abenteuer sollen einen Kontrast dazu bilden. Eine Alternative, die SR5 nicht ausschließt, der meiner Meinung nach im Grundregelwerk allerdings viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Einen nichts desto trotz inspirierenden Hinweis gibt es auf Seite 100 im deutschen Grundregelwerk. Im Kasten über Alternative Spielniveaus wird auf den Strassenrunner verwiesen, der eine angepasste Version der Charaktererschaffungsregeln verwendent. Genau diesem Konzept hat Jens "Eismann" Ullrich vor mehr als 10 Jahren zu SR3 mal das LowTech-Konzept gewidmet, das damals nicht Teil des Grundregelwerkes war und das ich sofort ins Herz geschlossen hatte.

Ich gehe da also noch einen Schritt weiter, indem ich LowTech oder Strassenrunner mit HighEthics (um im Jargon zu bleiben) kombiniere. Zumindest ein wenig.

Wer sich davon angesprochen fühlt, den lade ich zum Weiterlesen ein.